Ich durfte meinen Tschoopäwächsel im Skilift Ratzi, ob Spiringen bei schönstem Wetter und Sonnenschein verbringen und darf rückblickend sagen: „Äs isch eifach super gsi!“

Aber jetzt mal von vorne:
Es ist Donnerstagmorgen, die Kirchenglocken in Unterschächen läuten Punkt 8 Uhr. Ich warte bereits vorbildliche 3 Minuten vor der Haustüre auf Markus Müller, den Betriebsleiter vom Skilift Ratzi. Er hat versprochen, mich abzuholen. Markus macht mir den Vorschlag, den Tag mit einem Kaffee und einem Salami-Sandwich im Hotel Alpina zu starten, wo wir auf unsere Gehilfen René und Walti stossen.

Nach der kurzen Stärkung fahren wir auf das rund 1‘500 m.ü.M gelegene Ratzi. Die Sonne scheint, es ist warm – so warm, dass wir im T-Shirt arbeiten können. Nicht ganz normal wenn man bedenkt, dass wir den Skilift für eine Wintersaison vorbereiten.

Auf dem Tagesprogramm der nächsten zwei Tagen stehen folgende Arbeiten:

„Guxnetz üfbüwa, Absperrnetz üfstewä, Markiärigä vorbereitä und Bigu montiärä“.

Diese Arbeiten machen, trotz noch folgendem Muskelkater, enormen Spass und werden immer wieder gezuckert mit vielen interessanten Bildern aus Fotoalben und Geschichten, welche ich zwischendurch erzählt bekomme.

Leider gehen die zwei Tage viel zu schnell vorbei und ich darf/muss meinen Tschoopä wieder abgeben.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Markus, René, Walti und den Initianten des Projekts herzlich für die einmalige Gelegenheit und die interessante Erfahrung bedanken. Ich freue mich sehr auf den hoffentlich baldigen Schnee und werde mich ganz sicher im Ratzi blicken lassen.