Wir (Angela Gehrig, Niveka Thavagnanarajah, Antonella Valente, Veronika Arnold und ich) haben unsere Tschoopä am 14./15. November gewechselt und freuten uns schon im Vorfeld sehr auf diesen Einsatz. Mit viel Motivation haben wir die spannende und erlebnisreiche Arbeit am See in Flüelen in Angriff genommen. Den verantwortlichen Herren Edi Epp und Peter Stadler mit ihrem Mitarbeiter Bruno Imholz gebührt unser grösster Respekt. Wieviel Zeit und Arbeit eingesetzt wird, um das Seeufer und den Weg der Schweiz instand zu halten, haben wir nun erfahren. Sie haben uns zwei lehrreiche und interessante Tage bereitet.

Am ersten Tag schnitten wir die Weidesträucher am Weg der Schweiz so, damit die Vögel ihre Nester geschützt bauen können und säuberten das Seeufer vom Schlamm und Laub. Ein bisschen ausser Puste, brachte uns der Hamburger im Burger King für den Nachmittag wieder auf Touren. Die Arbeit war für uns ungewohnt und streng, so dass ich am Abend ein Perskindol-Bad nehmen musste, muskelentspannende Salbe einmassierte und müde ins Bett gefallen bin.

Erstaunlich fit bin ich am zweiten Tag aufgestanden und mit Freude und Lust nach Flüelen gefahren. Die von Peter Stadler gespendete Fleischplatte im Salento war sehr fein und gab der guten Stimmung nochmals Auftrieb für die heutigen Arbeiten: Äste so aufeinander legen, damit die Tiere Unterschlupf finden, die Bienenhotels für die Bienen bereit machen und auf der Vogelinsel den Abfall einsammeln. Nach einem kurzen Arbeitseinsatz landeten wir schon zum Mittagessen im Moosbad. Vollgestopft bestiegen wir das Boot und kümmerten uns gemütlich um die Vogelinseln und befreiten diese vom angeschwemmten Abfall.

Die Möglichkeit, in einem ganz anderen Bereich zu arbeiten und Kenntnisse zu sammeln, gab uns Einblick in eine Arbeitswelt, von der wir nur profitieren konnten.

Wir möchten an dieser Stelle den drei Herren ganz herzlich danken und ein grosses Kompliment aussprechen. Sie haben uns sehr gut begleitet und viel Interessantes erklärt. Es hat uns riesigen Spass gemacht!