Am Dienstagmorgen um 8.00 Uhr war für Esther Zgraggen, Werner Bachmann, Hubert Kempf und Toni Baumann Dienstantritt zu ihrem Tschoopäwächsel bei den Urner Wanderwegen. Beat Zgraggen und Adrian Arnold durften bei den MSA-Baracken eine motivierte und ausgeruhte Truppe für den Einsatzort in Andermatt in Empfang nehmen.

Ohne Wenn und Aber ging es dann auch sofort an die Arbeit; Aufwärmen inklusive; eine stattliche Menge Hagpfosten mussten zu Fuss nach oben getragen werden. Ein Gruxen da, ein lautes Schnaufen dort und die schweren Hagpfosten waren am Zielort angelangt. Eine Moorlandschaft musste eingezäunt werden um dort die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren zu schützen. Die Arbeiten gingen reibungslos und Hand in Hand. Leichte Verzögerungen gab es lediglich, wenn bei den Pfosten noch die alten Hagraffen herausgezogen werden mussten.

Am Nachmittag wartete im Gebiet Zumdorf noch ein weiterer Zaun auf die fleissigen UKB-Berater. Das Wetter zeigte sich von der angenehmen Seite und die Sonne kitzelte uns freundlich im Gesicht. Am nächsten Tag zeigte sich das Wetter jedoch von einer komplett anderen Seite; Nebel, Wind, Regen und am Nachmittag dichtes Schneetreiben begleiteten uns durch unseren zweiten Tag beim Tschoopäwächsel. Ab in die Beiz? Niemand getraute sich wohl dazu zu äussern. So wurde fleissig weitergearbeitet und überall angepackt, bis selbst die eigenen Jeans nicht mehr standhielten. Am Abend durfte man auf das Geleistete stolz sein. Nicht zuletzt auch, weil wir einem Frosch dem das Wetter wohl auch zu mühselig war und sich in den Raupen des Motorbaggers verstecken wollte, das Leben gerettet haben. Insgesamt zwei tolle und abenteuerliche Tage in den schönen Urschner Bergen, welches von den beiden Ansprechpersonen zusammen mit Esther Zgraggen hervorragend organisiert wurde. Vielen Dank für diese Erfahrung.