Topmotiviert starteten wir am Montagmorgen unseren Tschoopäwächsel. Auf dem Arni angekommen trafen wir Andre Jauch. Er zeigte uns, was in den zwei Tagen auf und zu kam und übergab uns die dafür nötigen Werkzeuge. Top engagiert packten wir die erste Herausforderung an. Damit im Sommer feine Würste grilliert werden können, braucht es viel Holz. Dieses Holz haben wir Schubkarrenweise zum Grillplatz transportiert und aufgestapelt. Natürlich musste das selbst gehackte Holz getestet werden. Wir stellten uns dafür zur Verfügung und gönnten uns eine wunderbar schmeckende Wurst und ein anschliessendes Nickerchen vor der wunderschönen Kulisse.

Damit das Vieh nichts beschädigen kann haben wir am Nachmittag den Grillplatz eingezäunt. Wir fingen mit dem Einschlagen der Holzpfosten an. Bei dem steinigen Boden war das gar nicht so einfach wie gedacht. Nebenbei wurden zwei von unserer Truppe von Alois Zurfluh (Wisl) bei der Bergstation Arni aufgeboten. Auf dem Seerundweg soll es neue Holzbrücken geben. Die rund 50 Kanthölzer und 500 Holzplatten wurden mit der Luftseilbahn nach oben transportiert und waren nach zwei Stunden Muskeleinsatz ausgeladen und gestapelt.

Mit Pickel, Schaufel, Holzsäge und Baumzange begaben wir uns am zweiten Tag in den Wald am Arnisee. Wir schufen um die bestehenden Holzbrücken Platz und haben die Abflusskanäle für das Wasser gegraben. Wir pickelten bis zum abwinken. Der grösste Teil war stark verwurzelt und verwachsen. Durch den Regenfall der letzten Nacht, war es sehr nass und matschig, weshalb doppelte Muskelkraft beim Wegschaufeln der Erde gefragt war. Da einige Bäume zu nahe bei den Brücken standen wurden diese umgesägt. Mit der Baumzange trennten wir die Wurzeln und entfernten die überschüssigen Äste und Pflanzen. Am Ende des zweiten Tages gingen wir geschafft aber mit unserer Leistung zufrieden nach Hause.

Der Tschoopäwächsel war für uns alle eine sehr positive Erfahrung. Wir haben die Auszeit in der Natur und das handwerkliche Arbeiten sehr genossen.