Die Treschhütte gehört zu denjenigen SAC-Hütten, die von Freiwilligen unterhalten und bewartet wird. Nicht nur aus logistischer- sondern auch aus organisatorischer Sicht ist dies eine riesige Herausforderung für die Hüttenwartin. Denn die über 1'000 Übernachtungen, die vielen Tagesgäste und die unbewarteten Wintermonate hinterlassen Spuren. Jeweils kurz vor dem Start der langersehnten Sommersaison wird die Hütte aus dem Winterschlaf geholt. Am 23. und 24. April 2016 haben wir diese Aufgabe als Team in Angriff genommen. 

Bereits am Freitagabend ging es los. Nach einer abenteuerlichen Fahrt auf der Bergstrasse bis zum Felliberg ging es zu Fuss weiter. Mit Sack und Pack starteten wir die einstündige Wanderung trotz schlechter Wettervorhersage und kamen trocken bei der SAC-Hütte an. Am frühen Samstagmorgen legten wir los. Bereits nach kurzer Zeit stellten wir fest, dass es eine solche Hütte in sich hat. Wir haben zusammen 6 Schlafräume mit 36 Betten gereinigt und frisch bezogen, 120 Wolldecken draussen ausgeschüttelt und wieder feinsäuberlich zusammengelegt, Berge von Geschirr wurden versetzt, damit wir die Küche blitzblank putzen konnten und die Fenster wurden zum Glänzen gebracht. Weiter haben wir Holzregale entstaubt, die Spielecke neu sortiert und die Böden fleissig geschruppt. Unser Handwerkliches Geschick haben wir beim Gartenmöbel zusammensetzen und beim Befüllen des Holzraums unter Beweis gestellt.

Nach unserem fleissigen Tschoopäwächsel liessen wir die schönen Abendstunden zwar erschöpft, aber lachend bei einem gemütlichen Schwatz und bei bester Verpflegung ausklingen. Die Hüttenchefin war begeistert und bedankte sich für unseren Einsatz. In der Nacht von Samstag auf Sonntag bewahrheitete sich die Wettervorhersage und so traten wir den Rückweg durch die verschneiten Landschaft an. Als Team sind wir an diesen Tagen näher zusammengerückt und wir werden uns gerne an dieses Wochenende erinnern.