Die Kindertagesstätte in der Stiftung Papilio ist mir ans Herz gewachsen und so kam der Tschoopäwächsel im Herbst 2015 wie gerufen.

1. Tag 
Pünktlich um 8.30 Uhr meldete ich mich am Empfang, wo mich Frau Epp herzlich begrüsste. Sie zeigte mir sogleich den Weg zu „meiner“ Gruppe, der Gruppe „Käfer“. Von der ersten Minute an war ich voll ins Betreuer-Team integriert. Und ich hatte Glück: Die Gruppe „Käfer“ geht jeweils am Montagmorgen schwimmen. Nach 90 Minuten Planschen und Spritzen im Schwimmbecken ging’s zurück in die Tagesstätte zum Znüni. Mit fröhlichem Spielen verbrachten wir den Rest des Vormittags bis zum Mittagessen. Während sich die älteren Kinder nach dem Mittagessen in die Bücherecke zurückzogen, machten die Jüngeren ihren Mittagsschlaf. Spätestens um 15 Uhr sind jedoch alle wieder wach und bereit für einen Besuch auf dem Spielplatz. Nach und nach wurden alle Kinder von Ihren Eltern abgeholt und für mich ging der erste erlebnisreiche Tag zu Ende.

2. Tag
Heute ist der „Überraschungstag“: Alles dreht sich um das Thema Kürbis, weil schon bald Halloween vor der Tür steht. Für mich hiess das ran an den Teig, alle Zutaten für ein Kürbiskernbrot kneten und schwupps, in den Ofen schieben. Puuh! Die erste Aufgabe war geschafft. Nach spannenden Geschichten rund um den Kürbis verbrachten wir den restlichen Morgen mit basteln und zeichnen. Gestärkt von einer Kürbissuppe zum Zmittag verzog ich mich mit den älteren zwei Jungs der Gruppe „Käfer“ in den Bastelkeller um einen richtigen Kürbis zu schnitzen. Mithilfe von Ausstech-Förmchen verliehen wir dem Kürbis innert Kürze Augen, Nase und einen Mund – das war ein Spass! Noch kurz eine Scheibe meines selbstgebackenen Kürbiskernbrots probieren und dann ab nach Hause.

3. Tag
Heute Morgen war ich wieder um 8.30 Uhr in der Kindertagesstätte. Das Wetter war schön und warm, sodass wir bereits nach dem Znüni nach draussen gingen. Zuerst besuchten wir die Hasen und Hühner hinter dem Haus, welche als Haustiere der Stiftung papilio gehalten werden. Danach spielten wir Verstecken, verweilten im Sandkasten und gingen unzählige Male, immer und immer wieder, auf die Rutschbahn. Kurz vor dem Mittag endete mein „Tschoopäwächsel“. Ich wurde herzlich verabschiedet und bedankte mich für die tolle Erfahrung.