Als ich von der Möglichkeit eines Tschoopäwächsel erfahren habe, wusste ich gleich: da muss ich mitmachen. Durch meinen Kollegen Sämi Indergand erfuhr ich, dass sie auf der Alp Fellenen immer wieder Helfer brauchen können. Nach einer kurzen Planung war es Anfang Juni soweit.

Am Mittwochmorgen traf ich das Bauernehepaar Mathis und Annemarie. Wir fuhren dann zusammen mit dem 30er Jeep zum Felliberg und unternahmen eine kurze Wanderung bis zur Alphütte im Fellital, gleich nach der Treschhütte. Dort trafen wir zu den anderen Helfern der Alpgenossenschaft Fellenen. Nach einem reichhaltigen Znüni mit Kaffee ging es sogleich an die Arbeit. Mein Auftrag an diesem Tag war einen Hang von den verwachsenen Sträuchern zu befreien. Nach einem kurzen Aufstieg bekam ich mein Arbeitswerkzeug, eine Staudenschere, in die Hand gedrückt. Ich wurde nicht geschont und wir mussten eine Menge Sträucher schneiden und auf die Seite deponieren. Ich war froh über die Mittagspause mit Cervelat, Salami, Brot, Kaffee und Kuchen.

Nach der Pause ging es mit derselben Arbeit weiter. Am späteren Nachmittag machten wir dann Feierabend. Die Arbeit war streng und ich spürte noch einige Tage den Muskelkater. Gleichzeitig war es aber schön einmal die geleistete Arbeit zu sehen. Nun sind die Wiesen bereit und die Kühe und Rinder können auf die Alp kommen.

Ich danke der Alpgenossenschaft für die Erfahrungen, die ich mit dem Tschoopäwächsel sammeln konnte.