Nach den tollen Erlebnissen beim SBU-Ausflug in den Zoo Zürich war ich natürlich gespannt, was mich heute erwartet. Nach dem herzlichen Empfang in der SBU-Cafeteria und ausgestattet mit einem Infoblatt und einer Teilnehmerliste, war ich bereit, die SBU-Bewohner Dora und Christoph durch den Tag zu begleiten.

Nach der reibungslosen Busfahrt nach Luzern war ich im Verkehrshaus als Betreuer gefordert. Besonders Dora suchte ständig den Kontakt zu mir und wollte schon früh «gah Lädälä». Diese Bitte verfolgte mich den ganzen Tag. Gefühlte 1‘000 Mal richtete sie diesen Wunsch beinahe schon flehentlich an mich. Nach einem Abstecher mit dem Pedalo auf den Minilake und dem Einblick in die interessante Aviatik-Geschichte, stand das Mittagessen auf dem Programm. Am Buffet organisierte ich das Essen für meine beiden «Schäfchen» und an der Kasse lächelten mich die feinen Dubler-Mohrenköpfe an, welche ich, gedacht als Dessert, aufs Tablet legte. Leider musste ich feststellen, dass meine Wahl nicht für alle so glücklich und mundgerecht war. Die zusätzliche Arbeit, die auf mich zukamen, hatte ich doch etwas unterschätzt. Am Nachmittag besuchten wir noch gemeinsam die Auto-Ausstellung, den Bereich mit den Schiffsmotoren sowie den U-Booten der Piccard-Pioniere.

Während des ganzen Tages war ich besonders beeindruckt von den jungen Menschen, welche in der Ausbildung zur Fachfrau Betreuung stecken und bereits früh Verantwortung in der Pflege und Betreuung übernehmen. Ihre Motivation und das Einfühlungsvermögen im Umgang mit den verschiedenen und teils anspruchsvollen Persönlichkeiten habe ich als vorbildlich erlebt. Hut ab und weiter so!

Vielen Dank, dass ich an diesem Tag wiederum ein Teil des SBU-Teams sein durfte. Die gemachten Erfahrungen lassen mich meinen Alltag mit anderen Augen betrachten.