Es war Mittwochmorgen und das regnerische Aprilwetter meinte es nicht gut mit uns. Auch unsere beiden Begleiter Werni Tresch und Tino Tramonti hatten fast etwas Mitleid mit dem Vorstand des Personalverbands. Trotzdem fassten wir voller Elan Schaufel, Rechen, Pickel und Bläser und stürzten uns in den Altdorfer Wald, nicht weit vom Restaurant Nussbäumli entfernt.

Laub aus dem Wanderweg pusten, Steine beseitigen und Wasserabflüsse freimachen. Eine tolle Abwechslung zum Büroalltag. Das «Zniinibreetli» und der Kaffee schmeckten im Aufenthaltscontainer besonders lecker. Es war naheliegend, dass wir fürs Mittagessen im Restaurant Nussbäumli einkehrten.

Der Nachmittag wurde dann schon etwas zäher. Es machten sich Muskeln bemerkbar, die sich zuvor kaum einmal bemerkbar gemacht hatten. Blasen an den Fingern waren langsam ersichtlich und Marco hörte vor lauter Gebläse kaum noch unsere Stimmen. Die langen Schutzdämme waren besonders anstrengend zu säubern, da wir dort das Laub zum nächsten Abgrund transportieren mussten. Immer wieder träumten wir von einer Raupengarette, mit welcher alles noch viel schneller und einfacher gehen würde. Trotzdem haben wir gestaunt, wie viel wir an einem Tag erreicht haben.

Am zweiten Tag meinte es der April schon wesentlich besser mit uns. Es schien als wäre er begeistert von den nun glänzenden Wanderwegen der UKBler. Auch der Förster des Reviers war sehr zufrieden und so stand sie auf einmal da: die «active power track 1460» Raupengarette von Honda. Wow, was für eine Bereicherung. Rucksäcke rein und nichts wie los an die Arbeit. So wurde auch an diesem Tag fleissig weitergearbeitet und angepackt. Roland gab « seine» Raupengarette nicht mehr aus den Händen, bis er sie auf dem Anhänger parkierte. Am Abend durften wir auf das Geleistete wirklich stolz sein.

Vielen Dank an Adi Arnold, Werni Tresch und Tino Tramonti für die tolle Erfahrung.