Gemäss einem erfahrenen Jäger gibt es im Durchschnitt im Urserntal bedeutend mehr Sonnentage als an den meisten Orten im Mittelland. Wenn es in Altdorf regnet, ist es im Urserntal leicht bewölkt und etwas zugig.

Samstagmorgen um 8 Uhr, treffen wir uns bei der Luftseilbahn in Andermatt. Rund 20 Freiwillige, darunter wir drei von der UKB; Thomas, Valentin und Fredi. Der Hegeobmann, Josi Müller, begrüsst uns zum Hegetag 2016. Er fordert auf, Getränk und Nussgipfel zu fassen und teilt die wackeren Helfer und Helferinnen für die Aufgaben ein.

Im Tristel sind neue Sockel für die Wildruhezonen zu betonieren. Da Sparmassnahmen anstehen, verzichtet der Jägerverein dieses Jahr auf den Helikopter. So werden sämtliche Zementsäcke mit Manneskraft zum gewünschten Standort getragen. Beim St. Annawald, nicht weit vom Galgen entfernt, sind Zäune abzuräumen und Hülsen zu setzen. Richtung Oberalp, im Gebiet Rossboden, sollen die Absperrstangen der Wildruhezonen zurückgebaut und durch Warntafeln ersetzt werden – das ist unsere Aufgabe. Angeleitet von Fredi und seinem Bruder Heiri entfernen wir die Absperrleinen und bilden alle 100 Meter Depots, damit die Stangen im Herbst wieder gestellt werden können. Dabei werden wir von Munggenpfiffen begleitet.

Abends folgt der Grillplausch im Forstmagazin. Es werden spannende Geschichten von schönen Gamsgeissen und 70 cm langen Fischen aus dem schönen Urserntal erzählt.