Am Freitagmorgen um 7.00 Uhr machten wir, Ruedi Schuler und Ruedi Arnold, uns bei schönstem Wetter auf den Weg zum Klausenpass. Um 8.00 Uhr hatten wir mit Franz Gisler auf dem Klausenpass abgemacht. Franz ist vom Verkehrsverein Urnerboden zuständig für den Unterhalt der Wanderwege und für zwei Tage unser «Tschoopäwächsel-Chef». Mit Rucksack und Pickel ausgerüstet machten wir uns auf den Weg. Unser Ziel für die nächsten zwei Tage war es den Clariden Höhenweg vom Klausenpass bis Gemsfaier zu unterhalten. Dazu gehörten folgende Arbeiten: Teilweise Verbreiterung der Wege, Gräben ziehen, damit das Regenwasser nicht den Wanderweg auswäscht, Steine vom Wanderweg entfernen, sowie die Kontrolle der Wanderzeichen.

Bis zum Mittag sind wir mit unserer Arbeit bis zum Gletscherseeli vorangekommen. Dort genossen wir unsere verdiente Mittagspause. Franz erzählte uns wie sehr der Gletscher an der Clariden Nordwand geschmolzen sei und dass das Gletscherseeli immer grösser werde. Nach der Mittagspause machten wir uns wieder an die Arbeit. Die Zeit verging so schnell, dass wir fast unseren «Fyrabig» verpasst haben. Als wir schliesslich wieder zurück auf dem Klausenpass ankamen, offerierte uns unser «Tschoopäwächsel-Chef» Franz noch ein kleines Fyrabig-Bier. Dieses Angebot konnten wir natürlich nicht ausschlagen. Anschliessend verabredeten wir uns mit Franz für den zweiten Tschoopäwächsel-Tag.  Um eine lange Anfahrt mit dem Auto von Altdorf zu vermeiden, übernachteten wir bei Ruedi Arnold im Ferienhaus Paradiesli auf dem Urnerboden.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wie abgemacht mit Franz Gisler in der Chlus. Leider war das Wetter nicht mehr so schön wie am Vortag. Franz hat uns mit dem Auto von der Chlus bis Gemsfaier gefahren. Anschliessend begannen wir wieder mit dem Unterhalt des Wanderwegs von Gemsfaier bis zum Gletscherseeli. Auch der zweite Tschoopäwächsel-Tag war leider viel zu schnell vorbei. Trotz Nebel am zweiten Tag, haben wir unser Arbeitsziel erreicht. Franz war mit unserer Arbeit sehr zufrieden. Müde aber zufrieden machten wir Ruedis uns wieder auf den Heimweg. Der Tschoopäwächsel war ein tolles Projekt und eine gute Erfahrung, an die wir gerne zurück denken.