Auf der Alp Waldnacht gibt es viel zu tun. Das haben wir bereits im Bericht von Mariette Kröpfli im Dezember 2015 gelesen. Aus diesem Grund wanderten auch Manfred Jauch und ich Ende Juni gespannt vom Brüsti in Richtung Waldnacht. Dort angekommen wurden wir herzlich empfangen. Zuerst gab es Kaffee und ein Stück Kuchen. Anschliessend ging es mit dem Schilter zur mit Steinen überschütteten Wiese. Dies ist auch der Ort, an dem wir zwei Tage lang vollen Einsatz geleistet haben. Steine zusammenrechen, in Kessel füllen und auf den Schilter laden. Diese Arbeit war zwar sehr streng und nahm kein Ende, zusehen was man gemacht hatte, gab einem jedoch die nötige Motivation weiter anzupacken. Das Wetter war super und die Gastfreundschaft auf der Alp sehr herzlich.

Nach dem Nachtessen genossen wir die Ruhe auf der Alp. Bei einem Spaziergang um die Alphütte konnten wir wunderschöne Frauenschuh-Orchideen betrachten. Ausserdem konnten wir mit dem Fernrohr den Steinböcken zuschauen. Abschliessend liessen wir die strengen Arbeitstage bei einem Kaffee ausklingen. Zur Abwechslung mal zwei Tage «offline» zu sein hat wirklich gut getan.