Es ist nun bereits einige Zeit verstrichen seit dem letzten News Beitrag. Das heisst aber nicht das dieses Projekt geruht hat. Nach der letztjährigen Alpfachtagung ging es endlich vorwärts mit Anfragen und die bereits hergestellten Zaunübergänge durfte ich ausliefern und installieren. Angefangen auf dem Biel, Heidmanegg, Andermatt, Meiental, Gotthardmätteli, Surenen, Alp Hobiel, Ruosalp, Urnerboden um nur die wichtigsten Standorte zu nennen. Auch wurde ein solcher Übergang am letztjährigen Kinderfestival als Element in einem Fahr-Parcour integriert. Dies zeigte auf das sich auch die Kleinsten sicher über diese Zaunalternative bewegen können.

Leider kam es im letzten Frühling zu einer persönlichen Verzögerung, ein kleiner Unfall, Daumenbruch mit OP, was zu Verzögerungen beim Ausliefern zur Folge hatte. Aber durch Mithilfe von Freunden konnte auch diese „Panne“ gelöst werden. Besten Dank hierfür. Zeitweise waren sogar Lieferungen ausstehend weil die verschiedenen Fertigungslose mit den laufenden Verbesserung ein bisschen hinterher hinkte. Dies sehe ich aber im Nachhinein als positiv, weil man wieder überlegen konnte was man technisch noch anpassen und zu optimieren hat.

Nun ist diese Projekt fast zu 100% abgeschlossen, insgesamt wurden 76 Zaunübergänge hergestellt. Einige Zaunübergänge sind noch nicht fertig genehmigt aber zum Aufstellen bereit. Und 10 Stück stehen noch als Reserve gratis für weitere anstehende Projekte zur Verfügung.

Eine grosse Erkenntnis dieses ganz speziellen Projektes: es braucht Zeit und Geduld und nicht überall ist es möglich oder erlaubt einen Zaunübergang zu platzieren wo man es gerne möchte. Darum gilt für mich oder auch für die ganze Tourismusbranche, es ist ein laufender Prozess die Bekanntheit solcher Zaunübergänge weiter zu fördern.

Als positive Bestätigung hierzu kamen immer wieder Anrufe oder Emails aus verschiedensten Teilen der Schweiz, die auf irgend eine Art und Weise in Kontakt mit diesem tollen Projekt kamen. Diesen Anfragen konnte ich mit gutem Rat antworten und weiterhelfen und auf die möglichen Schwierigkeiten hinweisen.

Und dies ist auch ein Schlusswort von meiner Seite:

"Ich möchte der Urner Kantonalbank herzlichst danken, dass Sie der Urner Bevölkerung zu Ihrem 100 jährigen Bestehen „unserer" Bank diese einmalige Gelegenheit bot um solche Projekte zu fördern und zu finanzieren!

Natürlich auch besten Dank an allen Beteiligten die mich unterstützen und motivierten und auch diese Idee geistig sowie praktisch weiter getragen und umgesetzt haben."

Vielen Dank

Urs Riedi