Dass Tango Argentino rauskommt, auch und gerade wenn je eine Bassgeige, Klavier, Cello, Akkordeon, Gitarre, Querflöte und zwei Klarinetten miteinander spielen, ist nicht selbstverständlich. Es bedarf dazu Einiges: Viel Fachwissen, Erfahrung und Können seitens des Orchester-Leiters, der passende Stücke heraussucht, für diese Besetzung arrangiert, teilweise komponiert und in den Proben die Musizierenden zusammenführt. Viel Einsatz und Ausdauer seitens der Musizierenden fürs Üben der teilweise ungewohnten Rhythmen und fürs Aushalten, dass es vielleicht nicht von Anfang an bereits toll klingt. Der Einsatz wird aber reichlich belohnt, indem die Fortschritte unüberhörbar sind.

Erstmals nun auch fürs Publikum:

Das UR-Tango Communiy-Orchester spielte am 5. November 2016 ein Set von rund 30 Minuten an einem Tanzanlass (Milonga) im Saal des Hotels "Schwarzer Löwen" in Altdorf.

Als Besonderheit wurden die ersten beiden Stücke zu hören sein, in denen sich Urner Volksmusik und Tango argentino verbinden: Robert Schmidt hatte dazu “Zogään am Bogää” als Tango Argentino arrangiert. Und ein klassisches Stück aus dem Fundus des Tango Argentino, die “Milonga sentimental” zur Hälfte als “schottisch” angelegt.

Die UR-Tango-Milonga wurde ihrem Namen besonders gerecht: Robert Schmidt legte als DJ nich nur argentinischen Tango auf, sondern streute hie und da auch (Innerschweizer) Volksmusik ein. Gemeinsam wurde getanzt!